Saturday, June 27, 2015

VBT, Smashbook, To-Do-Listen und immernoch keine Gastfamilie

Es ist nicht so dass in letzter Zeit nichts passiert wäre, aber ich kam einfach nicht zum Schreiben.

Ich hatte meine VBT, die jetzt schon 3 Wochen zurück liegt. Es war eine ganz schöne Zeit. Irgendwie wie Klassenfahrt, aber mit Menschen die man noch nie in seinem Leben gesehen hat. Doch dadurch, dass alle das gleiche Ziel und die gleichen Gedanken /Wünsche/ Befürchtungen haben, haben sich alle gut verstanden. Die Inhalte der Vorbereitungstagung habe ich eine Woche später komplett zusammen gefasst in einer 70 seitigen pdf-Datei geschickt bekommen. Ich weiß nicht ob ich mich darüber ärgern soll, eine Woche verloren zu haben, oder ob die Woche doch sehr wichtig war und die Datei einfach nur dafür da ist, damit man das Wissen der VBT auch im ATJ parat hat.

Wann immer ich erzähle, dass ich nach Schweden gehe, werde ich gefragt: Wohin genau? Wie ist die Familie in die du kommst?

1. Keine Ahnung
2. Keine Ahnung

Ich habe leider immernoch keine Gastfamilie. Das ist ziemlich ärgerlich. Zum Beispiel weil ich mir noch keine Gedanken über Gastgeschenke machen kann und mich einfach nicht richtig drauf einstellen kann. Komme ich in den bitterkalten Norden? Oder doch in den Süden? Gastgeschwister?

Ich habe ein Smashbook angefangen :) vielleicht poste ich eines Tages mal ein Bild, sobald ich herausgefunden habe, wie das geht. Generell würde ich gerne Bilder reinstellen. Naja, ein andermal.  In dem Buch sind Bilder von Menschen/Dingen die ich in meinen ATJ nicht vergessen will, wie zB. die beste Pizza der Welt. Und das Buch ist da um Erinnerungen zu visualisieren die ich nicht vergessen möchte. Jetzt darf ich es bloß nicht in Deutschland vergessen. Ich habe darüber nachgedacht ein Abschiedsbuch zu machen. Aber das finde ich blöd. Ich will meine Freunde nicht zwingen etwas zu schreiben. Da hätte ich nämlich auch keine Lust drauf.

Ich habe angefangen Listen zu schreiben. Mit Dingen um die ich mich noch kümmern muss, bevor ich gehe, Menschen die ich nochmal treffen will, sämtliche Packlisten (weil für ein ganzes Jahr packen ist etwas was man gut durchdacht machen muss. Ohne diese Listen sehe ich mich am Abend vor meinem Abflug heulend vor meinem Koffer sitzen und ich habe keine Ahnung was ich brauche und vergesse die Hälfte)

Ich genieße momentan all die Dinge,die ich ein Jahr lang nicht haben werde, viel stärker. Ich setze andere Prioritäten. Früher stand: Bioreferat, für Geschichte lernen, Zimmer aufräumen auf meinen To-Do-Listen. Jetzt steht da: XY treffen.
Schöne Entwicklung eigentlich.

Aber ich bemerke auch eine negative Entwicklung bei mir. Ich habe mir eine scheiß-drauf-bald bin-ich-eh-weg-Haltung zugelegt. Termine? Ach nicht so wichtig. Niemand kann ein Jahr lang sauer sein, wenn ich nicht erscheine. Schule? Was zählt die 10. Klasse schon? Menschen die ich nicht mag? Ich muss nicht freundlich sein, ich sehe sie sowieso 1 Jahr lang nicht. Party? Jedes Wochenende. Schließlich habe ich das für ein Jahr nicht.

Eigentlich bin ich Leistungssportlerin und trainiere 3 mal die Woche. Theoretisch. Seit 2 Monaten nicht mehr. Das stört mich total. Weil eigentlich liebe ich Turnen. Aber ich war in letzter Zeit einfach zu unmotiviert. Die letzten anderthalb Monate will ich trainieren und mich nochmal anstrengen. Auch wenn ich bei 0 anfangen muss.

Mein Magen knurrt. Er verlangt nach Pizza.
 Ich beende diesen Post jetzt und wünsche euch noch einen schönen Tag :)

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